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Start BVF Berufspolitik

Konkurrenz ist fehl am Platz - Mehrwert durch gemeinsames Handeln der verschiedenen Disziplinen (LOG / PMT / HFE)

Leitlinien für die Zusammenarbeit im Früh- und Vorschulbereich in der Deutschschweiz

Auf Initiative des Berufsverbands der Früherzieherinnen BVF setzten sich Vertreterinnen des BVF, der Logopädinnen (DLV) und der Psychomotoriktherapeutinnen (astp) Ende 2008 zusammen, um die Nahtstellen im Früh- und Vorschulbereich (0-6 Jahre) zu diskutieren.

Ziel der Zusammenarbeit war die Klärung der „Zuständigkeiten" und der Nahtstellen in der Arbeit mit kleinen Kindern. Allen drei Verbänden war es wichtig und schien es sinnvoll, dies auf Verbandsebene zu bearbeiten. Klar war auch allen, dass berufsständische Gedanken und „Gärtchendenken" zugunsten von fachlichen Aspekten zurückgestellt werden müssen.

In mehreren Sitzungen und durch breite Vernehmlassung abgestützt sind die für die Deutschschweiz gültigen Leitlinien jetzt entstanden.

Leitlinien für die Zusammenarbeit im Früh- und Vorschulbereich in der Deutschschweiz

 

Mai 2010


Die Innerschweizer FrüherzieherInnenkonferenz veranstaltete am 23.11.2009 eine Tagung zum den Themen

Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) und

Konzeption und konkrete Umsetzung des Standardisierten Abklärungsverfahrens (SAV)

Über 70 Früherzieherinnen und Früherzieher diskutierten im Anschluss an die Referate mögliche Chancen und Schwierigkeiten der Operationalisierung.

Eine intensive Auseinandersetzung mit dem SAV sollte jetzt auf breiter Basis erfolgen!

Referat SAV (Peter Lienhard)

Einführung in ICF (B. Eisner-Binkert)

Weitere Informationen zum SAV finden Sie unter www.sav-pes.ch

 

 

 


GELINGENSBEDINGUNGEN FÜR EINE INTEGRIERTE FÖRDERUNG FÜR ALLE

Eine „Tarifliste" der Pädagogischen Arbeitsstelle LCH für die Begleitung der Entwicklungen in den Kantonen

Ausgangslage

Viele Kantone sind - u. a. zwecks Umsetzung des „Neuen Finanzausgleichs Bund-Kantone" (NFA) - daran, zumindest einen Teil des bisherigen separativen sonderpädagogischen Angebots in die Regelschulen zu integrieren. Dabei soll nicht mehr eine Finanzierung des Einzelfalls erfolgen, sondern mit einer pauschalen

Finanzierung der Regelschulen aufgrund einer Indexierung der sozialen Zusammensetzung der Schülerschaft gearbeitet werden. Die Lehrpersonen der Regelklassen sollen mit sonderpädagogischem Fachpersonal zusammenarbeiten, welches zur Schule bzw. zum Schulkreis gehört und der gleichen Schulleitung unterstellt ist. Daneben sollen für nicht integrierbare Schülerinnen und Schüler noch wenige separative Einrichtungen geführt werden. Die Maxime Integration wurde inzwischen auf Empfehlung bzw. im Rahmen des Sonderpädagogik-Konkordats der EDK auch auf die Kinder und Jugendlichen ausgeweitet, welche bisher in Kleinklassen/Sonderklassen separativ beschult wurden und immer schon ausschliesslich oder vorwiegend von den Kantonen und Gemeinden (und nicht von der IV) finanziert wurden. Die Regelklassen sollen also künftig sowohl die bisherigen „IV-Fälle" wie auch die bisherigen „Sonderklässler" integriert fördern.

 

In dieser Situation macht es Sinn, Gelingensbedingungen zu formulieren, an denen kantonale und kommunale Konzepte gemessen werden bzw. welche in solche Konzepte einfliessen sollen. Der Katalog wird im Dialog mit den Kantonalverbänden und Fachstellen ständig ergänzt, konkretisiert und korrigiert.

Zusammen mit den Verbänden der IG-FHS hat der BVF zum Papier Stellung genommen. Unsere Rückmeldungen sind zum Teil in die Gelingensbedingungen eingeflossen


Bundesamt für Migration BFM und Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM

Ausschreibung Integrationsförderung im Frühbereich

 

In der öffentlichen Diskussion wird dem Frühbereich derzeit grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Frühe Förderung wirkt sich für alle Kinder positiv aus, indem sie ihre motorischen, sprachlichen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten fördert. Für Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien besteht eine erhöhte Gefahr, in der frühkindlichen Entwicklung benachteiligt zu werden. Gerade fremdsprachige Familien sind davon besonders betroffen. Die Startchancen beim Eintritt in den Kindergarten bzw. in die Schule können beeinträchtigt werden und einer Desintegration Vorschub leisten. Mit integrationsfördernden Massnahmen im Frühbereich soll darauf hingewirkt werden, dass namentlich auch Kinder mit Migrationshintergrund nach dem Grundsatz der Chancengerechtigkeit gleichermassen von einer qualitativ hochstehenden frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung profitieren können.

Gestützt auf diese Ausgangslage haben das BFM und die EKM entschieden, für die Jahre 2009-2011 eine gemeinsame Ausschreibung unter dem Titel „Integrationsförderung im Frühbereich" (IFB) zu lancieren. Es sollen innovative Projekte, welche den Bedürfnissen der Kinder, Eltern und des Personals gerecht werden und integrativ wirken, finanziell unterstützt werden.

Ausschreibungsunterlagen

Gesuche sind zu richten an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


Frühförderung

Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM hat sowihl eine Studie als auch Empfehlungen zum Thema Frühförderung herausgegeben. Dabei nimmt die EKM eine Perspektive ein, die sich aus dem Anliegen der Integration der Migrationsbevölkerung ergibt.

Studie: Frühe Förderung : Forschung, Praxis und Politik im Bereich der Frühförderung : Bestandesaufnahme und Handlungsfelder / Mathilde Schulte-Haller. - Bern : EKM, 2009. (Materialien zur Migrationspolitik)

http://edudoc.ch/record/31554

Empfehlungen: Frühförderung = encouragement précoce = sostegno alla prima infanzia : Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen EKM = Recommandations de la Commission fédérale pour les questions de migration CFM = Raccomandazioni della Commissione federale della migrazione CFM / Mathilde Schulte-Haller; Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM. - Bern : EKM, 2009.

http://edudoc.ch/record/31556



«Frühkindliche Bildung in der Schweiz - Eine Grundlagenstudie zur nachhaltigen Etablierung der Thematik in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft»

Die Publikation von Prof. Dr. Margrit Stamm und MitarbeiterInnen wurde von der Schweizer UNESCO-Kommission in Auftrag gegeben. Sie können sie von der folgenden Seite herunterladen

http://www.fruehkindliche-bildung.ch/fileadmin/documents/forschung/Grundlagenstudie_FBBE.pdf

 


Frühförderung – Untersuchung der Strukturen in europäischen Ländern

Die Europäische Agentur für Entwicklungen in der sonderpädagogischen Förderung hat einen Bericht zur "Frühförderung" verfasst. Dieser Bericht ist eine sehr spannende Zusammenfassung einer Studie, welche auf der Grundlage von Beiträgen von nationalen Expertinnen und Experten für Frühförderung erstellt wurde. Unser Mitglied Frau Dagmar Böhler-Kreitlow war eine dieser Expertinnen. Er ist ein wichtiges Dokument, welches das Thema "early childhood intervention" (in Deutschland Frühförderung, in der Schweiz

 

heilpädagogische Früherziehung) sowohl für die involvierten Berufsgruppen wie auch für Politikerinnen und Politiker aufgreift. Auch auf internationaler Ebene ist der Paradigmenwechsel vom defizitorientierten, allein auf das Kind ausgerichteten Ansatz zu einer ganzheitlichen familienorientierten Sichtweise vollzogen.
Im ersten Teil wird der theoretische Ansatz der HFE diskutiert, dann Folgen Untersuchungen u.a. zu den Frühförderdiensten in den verschiedenen Ländern sowie zu Kernthemen der HFE (Zielgruppen, Teamarbeit, Fortbildung, Arbeitsinstrumente). Am Schluss folgen Empfehlungen sowohl politischer wie fachlicher Art. Ich kann den Bericht unseren Mitgliedern sehr empfehlen. Er ist m.E. ein brauchbares Instrument zur Förderung und Unterstützung einer internationalen und nationalen Diskussion über das Arbeitsgebiet HFE.
Der Bericht umfasst 60 Seiten. Mitglieder können ihn solange Vorrat gratis bei unserem Sekretariat Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. beziehen oder herunter laden unter:
http://www.european-agency.org/site/info/publications/agency/ereports/15.html .

 



 

 

 

 
 

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