Am 21.01. haben wir uns mit dem Thema KI in der Heilpädagogischen Früherziehung befasst. Hier finden sich weitere Unterlagen dazu:
Über Artemis
In enger Zusammenarbeit mit der IGFF Zürich ist das KI-System Artemis entstanden, das gezielt auf die Bedürfnisse therapeutischer Fachpersonen zugeschnitten ist. Artemis unterstützt effektiv beim Verfassen von Berichten, indem es aus Notizen und Beobachtungen strukturierte Entwürfe erstellt, die Aufnahme und Transkription von Sprachnotizen ermöglicht, die Auswertung umfangreicher Dokumente erleichtert und Übersetzungen in mehr als 100 Sprachen bereitstellt. Dabei arbeitet Artemis vertraulich, nachvollziehbar und vollständig innerhalb der Schweiz.
Artemis versteht den fachlichen Kontext und passt seine Antworten an die spezifischen Anforderungen der Heilpädagogik an. Die fachliche Verantwortung bleibt aber stets bei den Therapeut:innen selbst. Artemis ist ein Werkzeug zur Entlastung, kein Ersatz für therapeutische Expertise.
Datenschutz für KI-Anwendungen
Therapeutische Arbeit beruht auf hochsensiblen personenbezogenen Daten. Die Nutzung internationaler KI-Anbieter, insbesondere solcher mit Sitz in den USA, ist daher höchst kritisch zu betrachten. Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung bleiben für Anwender:innen oft intransparent. Die Übermittlung vertraulicher Inhalte ins Ausland kann nach Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) als Verletzung der Sorgfaltspflicht gewertet werden, mit potenziell erheblichen rechtlichen Konsequenzen.

Genau hier setzt die Olymp AG mit einer neuen Generation von KI-Lösungen an, die vollständig in der Schweiz entwickelt, betrieben und gehostet werden. Die Systeme entsprechen sowohl DSG- als auch DSGVO- Standards, setzen auf moderne Verschlüsselungsmechanismen und verzichten bewusst auf dauerhafte Speicherung sensibler Inhalte. Die Datenhoheit bleibt damit jederzeit bei den Nutzer:innen und ihren Institutionen.
Zugang zu Artemis
Haben Sie Interesse, Fragen oder Anliegen im Bereich pädagogisch-therapeutischer KI? Kontaktieren Sie uns gerne – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Wer Patientendossiers, Notizen, Berichte oder ähnliches in physischer Form ablegt, sollte sich deren Sensibilität jederzeit bewusst sein. Bewahren Sie sensible Daten gut geschützt auf, sodass Unberechtigte nicht darauf zugreifen können. Lassen Sie Dossiers oder Daten über die von Ihnen betreuten Kinder selbst dann nicht offen liegen, wenn Sie nur kurz in die Znünipause gehen. Denn für Neugierige ist es ein Leichtes, während Ihrer Abwesenheit schnell einen Blick auf ein Dossier zu werfen, das auf dem Schreibtisch liegt
Herkömmliche E-Mails sind mit einer Postkarte zu vergleichen: Absender- und Empfängerinformationen ebenso wie der Inhalt der Nachricht werden im Klartext über das Internet transportiert und dabei von Server zu Server geschickt. Für Cyberkriminelle ist es ein Leichtes, sie abzufangen. E-Mails mit sensiblen Gesundheitsdaten müssen deshalb verschlüsselt übermittelt werden. Im Schweizer Gesundheitswesen hat sich HIN als Standard für sichere elektronische Kommunikation etabliert.
Eltern möchten Ihnen Fotos oder Videos ihrer Kinder per WhatsApp schicken? Dies ist zwar oft die einfachste Variante. Doch es entzieht sich Ihrer Kontrolle, wo diese Fotos und Videos gespeichert werden und wer darauf zugreifen kann. Dasselbe gilt für iCloud, Dropbox und viele andere hilfreiche Tools. Verwenden Sie ausschliesslich Werkzeuge und Kommunikationsmittel, die speziell für das Schweizer Gesundheitswesen entwickelt wurden.